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Drei Jahre

befasse ich mich nun etwas genauer mit dem Thema „Vögel“ und deren Lebensraum.

Die Landwirtschaft beeinflusst unsere gefiederten Freunde diesbezüglich massgeblich

Aber auch unsere Privatgärten.

Der Lebensraum für Kleinstlebewesen ist in den letzten Jahrzehnten dermassen geschrumpft, dass es für viele Tiere & Insekten kein Futter und keinen Lebensraum mehr gibt.

Nachdem ich mich ein bisschen schlau gemacht habe (warum nicht früher, Frau Casanova?!?) weiss ich jetzt, dass ganz viele Vögel gar keine Körner fressen. Und schon gar nicht Getreide, sondern wenn schon, dann z.B. Sonnenblumen- und Hanfkerne.

Aber die meisten Vögel leben von Würmern, Käfern, Grashüpfern, Maden, Fliegen, Mücken etc. 

Und wenn ich so meine Windschutzscheibe betrachte dann muss ich sagen, dass da nach einer Fahrt nicht viel „Gfleuch“ kleben bleibt. Denn es gibt fast keine Insekten mehr.

O.k. - für die einen ist das sicherlich ein Segen. 
Aber für unsere Tierwelt ist das ein Fluch.

Seit den 90-er Jahren sind offenbar 75% der Insekten verschwunden.

Wow.

Ja - wow.

Was mache ich also punkto Fütterung?

Ich habe eine Freundin, die hat mir kürzlich ihre "Mehl-Wurm-Aufzucht" vorgeführt.
Sah eigentlich ganz einfach aus - aber wo soll ich das Ding hinstellen? Es soll schön warm sein und die Viecher dürfen auch mal „ausbrechen“ dürfen ohne, dass sie gleich ein "Mehl-Wurm-Massaker" anstellen.

Keine Option also. Für mich jedenfalls.

Es gibt wohl Meisenknödel, die getrocknete Mehlwürmer enthalten

Aber was ist mit all den anderen Vögeln, die sich gerne einen reicheren und vor allem frischeren Speisezettel als „Trocken-Mehlwurm à la carte“ wünschen?

Da gibt es nur Eines: einen Lebensraum anbieten, wo Insekten gedeihen können.

Und jetzt wird’s spannend!

 © Nicola Casanova 2019